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Boris Ponitka

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Sparen ohne Zahnpasta-Akrobatik: Die 4 echten Hebel für dein Konto

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Eine Illustration, die zeigt, wie ein Mann (Boris, mit Bart und Brille) Hebel für Wohnen (Wechsel), Mobilität (weniger Auto), Versicherungen (Vergleich) und Lebensmittel (Kochen) zieht, um Geld in ein "DEIN KONTO" Sparschwein fließen zu lassen, während "Zahnpasta-Akrobatik" durchgestrichen ist.
7. Juni 2026
In Schuldenkobold

Sparen ohne Zahnpasta-Akrobatik: Die 4 echten Hebel für dein Konto

Ein wunderschönen guten Hallo hier auf meinem Blog! Schön, dass du wieder mit dabei bist.

Heute gehen wir mal ans Eingemachte. Ich möchte mit dir über die wesentlichen Hebel sprechen, wie du als Einzelperson oder als Familie wirklich Geld sparen kannst. Und ich verspreche dir eines: Wir machen das, ohne auch nur im Entferntesten kompliziert zu werden.

Seien wir doch mal ehrlich: Wenn du bei Dr. Google eingibst „Wie kann ich Geld sparen?“, dann landest du auf Seiten, die dir Tipps direkt ins Gesicht schlagen, bei denen ich mich frage, ob die Leute noch ganz frisch sind. Da wird dir ernsthaft geraten, die Klopapierrolle 15-mal zu falten oder die Zahnpastatube hinten aufzuschneiden, um mit dem Wattestäbchen den letzten Rest raus zu puhlen. Das sind Hardcore-Spartipps für Leute, die anscheinend zu viel Zeit haben. Ich habe diese Zeit nicht. Und ich will nicht an meiner Zahnpasta operieren!

Wer mein Buch Schuldenfrei (hier geht’s zum Buch) gelesen hat, der weiß, dass ich kein Freund von Kleinkram bin. Es geht um das große Ganze. Es geht darum, das Budget so zu managen, dass am Ende des Monats nicht nur die Raten gedeckt sind, sondern dass man auch noch lebt. Und zwar als Mensch, nicht als Maschine.

Hebel 1: Das Wohnen – Wo das Geld wirklich versickert

Zweifellos ist das Wohnen der größte Kostenblock in meinem und auch in deinem Leben. Egal, ob du wie ich im Eigenheim sitzt oder zur Miete wohnst: Es ist teuer. Natürlich könntest du jetzt sagen: „Ich ziehe von 80 Quadratmetern auf 57 um“. Das spart massiv Geld, ist aber eine lebensverändernde Maßnahme, die man meistens erst als letzten Schritt machen will.

Aber was ist mit dem ganzen Kram drumherum? Wir reden hier über Strom, Gas und DSL. Die meisten von uns ziehen irgendwo ein, der Strom brennt, die Heizung ist warm, und man ist automatisch beim örtlichen Grundversorger. Und der lässt sich seine Bequemlichkeit verdammt gut bezahlen. Stell dir vor, du zahlst jeweils 1000 Euro für Strom und Gas im Jahr. Wenn du dir eine halbe Stunde Zeit nimmst – und glaub mir, selbst wenn du langsam liest, dauert es nicht länger: kannst du durch einen Wechsel oft 300 Euro pro Anbieter sparen.

Das Gleiche gilt für DSL. Bei den großen, üblichen Verdächtigen zahlst du vielleicht 60 Euro im Monat, während du bei einem Vergleichsportal vielleicht bei 35 oder 40 Euro landest. Allein diese drei Dinge zusammen (Strom, Gas, DSL) können dir einen Batzen Kohle im Monat sparen, nur durch ein paar Klicks. Das ist ein Hebel, der deinen Stundenlohn alt aussehen lässt. Wer da noch an der Zahnpastatube fummelt, hat die Kontrolle über seine Prioritäten verloren.

Hebel 2: Mobilität – Vom Heiligen Blech zur Freiheit

Jetzt kommen wir zu einem Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, weil ich es selbst durchlebt habe: Die Mobilität. Wir hatten jahrelang zwei Autos. Das war für uns völlig normal. Einer arbeitet voll, einer ein bisschen weniger. Man hat Kinder, man braucht also zwei Karren.

Irgendwann kam die Erkenntnis: Brauche ich das wirklich?. Ich fahre mit dem Fahrrad etwa 20 Minuten zur Arbeit. Und wenn das Wetter mal so richtig eklig ist, und wir reden hier von November bis Februar, wo man die Tür aufmacht und schon keine Lust mehr hat, dann gibt es das Deutschlandticket. Ich habe daher mein Auto rigoros abgeschafft.

Am Anfang war das hart. Ernsthaft! Ich stand morgens da, es hat geregnet wie aus Eimern, und ich dachte mir: „Alter, hättest du jetzt nur die Karre“. Aber der Hebel ist tatsächlich gigantisch. Ein Auto kostet nicht nur die Anschaffung. Es kostet Versicherung, Kfz-Steuer, alle zwei Jahre TÜV und eventuelle Reparaturen. Selbst wenn das Auto nur rumsteht, geht irgendwann was kaputt. Wenn du ein Auto abschaffst, sparst du hunderte Euro im Monat an Fixkosten und Nerven. Überleg dir das mal ganz genau für deine Situation. Vielleicht fährst du mit dem Bus oder dem Rad viel günstiger und entspannter zur Arbeit.

Hebel 3: Versicherungen – Der Dschungel, in dem dein Geld stirbt

Jetzt wird es für viele ein bisschen nervig. Versicherungen. Ich sehe dich schon, wie du die Augen verdrehst. Keiner hat Bock auf Versicherungs-Fritzen, die einem alles Mögliche andrehen wollen. Aber Hand aufs Herz: Jeder hat sie, jeder braucht sie, aber kaum einer vergleicht sie.

Gehst du zu einem Versicherungsbüro an der Ecke, zahlst du für die Hausrat vielleicht 120 Euro, für die Haftpflicht 120 Euro und für den Rechtsschutz 500 Euro im Jahr. Das sind Standardpreise, bei denen die Provisionen für den Berater schon fett mit drin sind. Die an der Ecke in der Versicherungsagentur mit dem Kaffeevollautomaten machen das sehr gerne für dich!

Wenn du dich aber selbst drum kümmerst und einen Vergleich machst, sieht die Welt ganz anders aus. Aber sowas von! Meine Privathaftpflicht kostet für die ganze Familie gerade mal 52 Euro im Jahr. Die Hausrat liegt bei etwa 80 Euro, und der Rechtsschutz ist mit 300 Euro jährlich auch nicht die teuerste.

Hier sparst du locker 25 Euro oder mehr im Monat, nur indem du die Versicherungen nicht alle beim selben Anbieter hast und regelmäßig vergleichst. Das ist gespartes Geld, für das du nicht einen Finger krumm machen musst, außer ein paar Daten in eine Maske einzugeben.

Mein Tipp: Hier kannst du direkt selbst prüfen, wie viel du bei deinen Versicherungen sparen kannst. Ein kurzer Check dauert nur wenige Minuten und das Geld bleibt in deiner Tasche statt bei der Versicherung.

Das ist genau das, was ich auch in meinem Buch Schuldenfrei (Link zum Buch) beschreibe: Du musst die Verantwortung für deine Finanzen selbst übernehmen. Keiner wird kommen und dir Geld schenken, du musst es dir selbst zurückholen, indem du die teuren Altverträge kündigst.

Hebel 4: Lebensmittel – Pizza-Abende und die Konsum-Falle

Der letzte große Hebel sind die Lebensmittel. Und nein, ich meine nicht, dass du jetzt anfangen sollst, trockenes Brot und Wasser zu konsumieren. Es geht um intelligentes Einkaufen und vor allem um das Thema „Essen bestellen“.

Es gibt Leute, die fahren 7 Kilometer weit, um beim Sprit 2 Cent zu sparen oder beim Tunfisch 10 Cent weniger zu zahlen. Das ist völlig dämlich. Da verballerst du mehr Zeit und Benzin, als du sparst. Worauf es ankommt, ist die Bequemlichkeit. Wir als vierköpfige Familie kennen das: Man hat keine Lust zu kochen, bestellt vier Pizzen und ist 50 Euro los.

Anstatt 50 Euro für den Lieferdienst auszugeben, gehen wir in den Laden, kaufen die besten Zutaten für 15 Euro und machen die Pizza selbst. Das macht nicht nur mehr Spaß mit den Kindern, sondern schmeckt auch besser. Und wir haben 35 Euro gespart. Wenn du das zweimal im Monat machst, hast du 70 Euro mehr auf dem Konto.

Wer sich über teure Preise im Supermarkt aufregt, aber am Wochenende beim Lieferdienst bestellt, der lügt sich selbst in die Tasche. Es geht um Effizienz und darum, bewusst zu genießen, statt aus purer Faulheit Geld zu verbrennen.

Fazit: Setz die Hebel in Bewegung

Wir haben jetzt vier Bereiche gesehen: Wohnen, Mobilität, Versicherungen und Lebensmittel. Wenn du diese vier Dinge optimierst, sparst du im Monat locker 75 Euro oder viel mehr, ohne dass dein Leben an Qualität verliert. Du musst dich nicht quälen, du musst dich nur einmal kurz dransetzen.

Haust du ein, ich bin raus!

Dein Boris

–

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